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Sonntag, 31. März 2013

Über Keith Haring



Keith Haring kennt man durch seine graffiti-ähnlichen Zeichnungen. Zu Beginn seiner Karriere malte der Künstler seine berühmt gewordenen Figuren überwiegend auf freie Werbeflächen in U-Bahn Haltestellen in New York. Haring verfolgte das Ziel, Kunst in das tägliche Leben der Menschen zu bringen. Den Weg über eine Galerie oder ein Museum lehnte er ab.

Im Jahre 1986 eröffnete Keith Haring sein Ladengeschäft "Pop Shop" in Downtown New York. Haring sah den kleinen Laden als eine Art Weiterführung seiner Kunst an. Der "Pop Shop" war in der Tat alles andere als ein gewöhnliches Geschäft: Wände, Deckenträger und Fußböden des Shops waren komplett mit schwarz-weißen Formen versehen. Wohin man auch sah, um einen herum war alles voll von abstrakten Zeichnungen und in sich verdrehten und gewundenen Mensch- und Tierformen.

Ein Kiosk der Kunst: Keith Haring verkaufte in seinen "Pop Shop" T-Shirts, Sticker, Baseballcaps und Plastikuhren. Sämtliche "Produkte" waren mit Harings ikonenhaft gewordenen Figuren wie z.B. dem atomar strahlenden Baby oder dem berühmten bellenden Hund versehen. 

Rückendeckung erhielt der "Ladenbesitzer" Keith Haring von seinem Freund und Unterstützer Andy Warhol. Warhol erklärte in seiner Arbeit nicht selten banale, in Massenfertigung reproduzierte Alltagsgegenstände zur Kunst. Die Idee des "Pop Shops" stand Warhol also durchaus nahe.

Harings "Pop Shop" wurde auch nach dem frühen (Aids-)Tod des Künstlers im Jahre 1990 weitergeführt. Die Haring Foundation betrieb das Geschäft noch bis ins Jahr 2005. 

Für die Ausstellung "Pop Life" der Londoner Tate Modern wurde Harings Shop originalgetreu wiederaufgebaut und in einen Ausstellungskontext überführt. Selbstverständlich konnten die Besucher auch hier Reproduktionen von Harings Kunst erwerben - ein Novum in einer Kunstausstellung.








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Samstag, 30. März 2013

Mount Kimbie

Im Mai 2013 erscheint das neue Album des britischen Dubstep-Duos Mount Kimbie. Die Platte wird "Cold Spring Fault Less Youth" heißen und hoffentlich an das großartige Debut anschließen. Ein erstes Stück haben Mount Kimbie soeben bei Soundcloud veröffentlicht. 


Über Kasimir Malewitsch


Kasimir Malewitsch´ Schwarzes Quadrat ist eines der Schlüsselwerke der modernen Malerei. Das Schwarze Quadrat auf weißem Grund steht sinnbildlich für den Grundgedanken des Suprematismus - einer auf einfache geometrische Formen reduzierten Kunstrichtung, die sich jeder Art der gegenständlichen Darstellung entsagt. 

Malewitsch versuchte mit seinem Schwarzen Quadrat die Kunst von der Dinglichkeit zu befreien. Nicht der Gegenstand stand im Mittelpunkt des Werkes, der Maler konzentrierte sich vielmehr auf die künstlerische Darstellung der Empfindung.

Das Schwarze Quadrat vereinigt die Grundelemente der suprematistischen Formensprache. Dreht man ein Quadrat um seinen Mittelpunkt, nimmt man es als Kreis wahr. Zieht man es in die Länge, entsteht ein Rechteck. Verlängert man ein Quadrat an den Seitenlinien, bildet sich ein Kreuz.

Malewitsch ging es um die Darstellung der Gegenstandslosigkeit, symbolisiert durch die Nichtfarben Schwarz und Weiß. Das Werk des russischen Künstlers ist metaphorisch: Um ins Licht zu gelangen, muss zunächst der dunkle Raum - das Nichts - überwunden werden. Das Licht wird durch den weißen Rand symbolisiert. 

"Ich aber verwandelte mich in die Nullform und kam jenseits heraus: 0-1." 

Zu abstrakt und theoretisch? Vielleicht nicht, wie das Video zeigt.  


(Video mobil leider nicht verfügbar)















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Back To Life

Dieses Blog wird demnächst wiederauferstehen. Es ist immerhin Ostern. Passt also!